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- Die besten Fotos in Pisa: Tipps...
Jährlich besuchen über 5 Millionen Menschen den Schiefen Turm von Pisa, doch die meisten gehen mit fast identischen Fotos nach Hause – überfüllte Hintergründe, hartes Licht und wenig einfallsreiche Motive. Der Kampf mit Touristenscharen kann die Freude am Fotografieren schnell verderben. Viele verpassen dabei die fotogensten Winkel und Lichtverhältnisse, die nur Einheimische kennen. Laut aktuellen Umfragen bereuen 78% der Reisenden später ihre Urlaubsfotos.
So gelingen Ihnen außergewöhnliche Pisa-Fotos
Typische Pisa-Foto-Fehler lassen sich leicht vermeiden: Erstens kommen die meisten Besucher mittags, wenn der Platz überfüllt ist. Zweitens fotografieren sie nur aus der klassischen Perspektive vor dem Turm. Drittens nutzen sie Handy-Autoeinstellungen, die den Turm nicht optimal abbilden. Profis nutzen die umliegende Architektur als natürlichen Rahmen – die Bögen des Doms oder das Taufbecken als Spiegelung. Der Turm wirkt übrigens schiefer, wenn man ihn vom Grünstreifen beim Museo delle Sinopie fotografiert.
Goldene Stunde: Wann Einheimische fotografieren
Die magischsten Lichtverhältnisse herrschen früh morgens und abends. Von Mai bis September hat man den Platz bei Sonnenaufgang fast für sich allein. Abends beginnt die goldene Stunde etwa 90 Minuten vor Sonnenuntergang – perfekt, um die Marmordetails ohne harte Schatten einzufangen. Ein Geheimtipp: Die Stufen des Baptisteriums bieten dann den idealen Blickwinkel, um den langen Schatten des Turms mit einzubeziehen. Im Sommer kann man zwischen 19-20 Uhr zusätzlich die Blue Hour nutzen.
Geheimtipps: Ungewöhnliche Perspektiven entdecken
Abseits der klassischen 'Turm-stützen'-Fotos gibt es sieben besondere Blickwinkel. Die mittelalterlichen Stadtmauern bieten erhöhte Aussichtspunkte – durch die Porta Santa Maria gelangt man zu einer Terrasse mit einzigartigem Blick. Faszinierend wirkt der Turm auch, wenn man ihn direkt von unten mit Weitwinkel fotografiert. Für Spiegelungen positioniert man sich morgens am Südrand des Doms, wenn der Marmor noch leicht feucht ist. Ein weiterer Geheimtipp: Die Fenster im dritten Stock des Palazzo Blu rahmen den Turm perfekt ein.
Pisa ohne Menschenmassen: Die besten Zeiten
Wer die Besucherströme kennt, macht bessere Fotos: Dienstag- und Mittwochvormittag sind 40% weniger los als am Wochenende. Selbst leichter Regen hält viele Touristen ab – die nassen Pflastersteine verstärken zudem die Farben. Einheimische nutzen die Mittagszeit zwischen 13-14:30 Uhr, wenn die Gruppen essen gehen. Wer zur Hauptzeit kommt, sollte den nördlichen Platzrand beim Camposanto wählen. November bis Februar bietet die ruhigste Zeit mit dem zusätzlichen Bonus des weichen Winterlichts.
Verfasst vom Redaktionsteam von Pisa Tours & lizenzierten lokalen Experten.